Strukturelle Integration für Schwangere & Mütter
Wer profitiert
Wenn sich der Körper verändert und neu orientieren muss
Die Schwangerschaft und die Zeit danach sind intensive körperliche Phasen. Der Körper vollbringt Aussergewöhnliches: Er trägt, dehnt sich, verändert sich – oft schneller, als er sich anpassen kann. Rückenschmerzen, verspannte Schultern, Beckenschiefstände oder eine verminderte Atmung sind typische Folgen.
Auch nach der Geburt steht der Körper weiter unter hoher Belastung: Stillen, Tragen, wenig Schlaf und kaum Zeit für Regeneration können dazu führen, dass Spannungsmuster bleiben oder sich vertiefen. Viele Mütter fühlen sich in ihrem Körper einfach nicht mehr wohl.
Typische Klient:innen sind:
- Schwangere mit Rückenschmerzen, Ischiasbeschwerden oder Beckenbodenverspannungen
- Frauen im Wochenbett, die unter Schulter-, Nacken- oder Kreuzschmerzen leiden
- Mütter mit Haltungsschwächen durch Stillen, Tragen oder Schlafmangel
- Frauen mit Rektusdiastase oder muskulären Dysbalancen nach der Geburt
- Mütter, die sich im eigenen Körper nicht mehr “zuhause“ fühlen
- Frauen nach Kaiserschnitt oder anderen geburtsbedingten Eingriffen
- Mütter mit Erschöpfung oder chronischen Verspannungen im Alltag
Häufige Ursachen von Beschwerden: grosse Veränderungen, kaum Regeneration
Durch Schwangerschaft und Mutterschaft verändert sich der Körper tiefgreifend – hormonell, strukturell und muskulär. Diese Umstellungen sind vollkommen natürlich, bringen jedoch häufig Beschwerden mit sich.
In der Schwangerschaft führt das zusätzliche Gewicht und die Verschiebung des Körperschwerpunkts häufig zu Rückenschmerzen, Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich oder Spannungen im Becken. Nach der Geburt ziehen das Heben und Tragen des Kindes, häufiges Stillen in statischer Haltung oder das Schlafen in ungünstigen Positionen oft muskuläre Dysbalancen nach sich.
Hinzu kommt: In dieser intensiven Lebensphase bleibt oft wenig Raum für Regeneration, gezielte Bewegung oder bewusste Körperpflege – was bestehende Beschwerden verstärken oder chronifizieren kann.
Warum SI hilft
Strukturelle Integration bietet Müttern einen Raum, in dem sich der Körper neu ordnen kann. Durch sanfte, gezielte Faszienarbeit wird das Gewebe entlastet, die Körperwahrnehmung geschärft und der Körper wieder ins Gleichgewicht gebracht.
Der Fokus liegt nicht auf „zurück zur alten Form“, sondern auf einer neuen Funktionalität – angepasst an das, was der Körper geleistet hat und weiterhin täglich leistet. So entsteht neue Stabilität, Bewegungen werden wieder leichter, die Atmung freier – und das körperliche Wohlbefinden kehrt zurück.
Ihr Nutzen
- Entlastung bei Rückenschmerzen, Schulterverspannungen oder Beckenproblemen
- Verbesserung der Haltung und Stabilität in Schwangerschaft und Wochenbett
- Unterstützung der natürlichen Rückbildung und Wiedergewinnen der Funktionalität
- Mehr Leichtigkeit beim Tragen, Stillen und im Alltag mit Kind
- Förderung des Körpergefühls und bewusster Umgang mit den eigenen Ressourcen
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FAQ
Ist Strukturelle Integration während der Schwangerschaft möglich?
Grundsätzlich ja. Jedoch sind meist nur erfahrene Therapeut:innen bereit, Schwangere zu behandeln und dies auch erst ab dem zweiten Trimester der Schwangerschaft. Die Therapeut:innen passen ihre Vorgehensweise der Schwangerschaftssituation an und arbeiten behutsam und ohne Druck auf empfindliche Bereiche.
Ab wann nach der Geburt kann ich mit SI beginnen?
Das ist individuell verschieden. In der Regel ist eine sanfte Begleitung schon wenige Wochen nach der Geburt möglich. Strukturelle Integration kann sehr gut begleitend zur Rückbildung wirken.
Unterstützt SI auch bei emotionaler Erschöpfung oder innerer Unruhe?
Ja – viele Mütter berichten, dass sie nach den Sitzungen nicht nur körperlich, sondern auch innerlich mehr zur Ruhe kommen. Die intensive Körperwahrnehmung, das behutsame Arbeiten am Gewebe und die zurückgewonnene Aufrichtung kann auch emotionales Loslassen unterstützen..